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  • Hanna Altermann „Künstlerduo ruft zur Teilnahme an Kuss-Performance auf“, 2017

Foto: Römer und Römer – Im Jahr 2003 starteten Römer und Römer schon eine ähnliche Performance, die „Deutsch-Russische-Knutschperformance“

Das Künstlerduo Römer und Römer sucht Kandidaten, die sich auf einer Vernissage im Berliner Bröhan Museum küssen wollen.

Bei der Vernissage der Gruppenausstellung „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“ am 14. Juni sollen sich zehn Freiwillige oder fünf Paare gegen eine Aufwandsentschädigung bei einer „Postfaktischen Knutschperformance“ von Nina und Torsten Römer küssen. Die Performance des deutsch-russischen Paares soll in unterschiedlichen Ausstellungsbereichen des Bröhan Museums in Berlin stattfinden und einen zeitlichen Rahmen von 1,5 Stunden umfassen. Interessenten senden eine E-Mail an das Künstlerpaar.
Die Ausstellung im Berliner Bröhan Museum verfolgt bis zum 3. Oktober das Motiv des Kusses vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und fragt nach dessen Bedeutung.  Zu sehen sind Werke von Auguste Rodin, Franz von Stuck, Edvard Munch, Peter Behrens, Juergen Teller, Timm Ulrichs, Marina Abramović, Cornelia Schleime, Bob Dylan und anderen.
Das Werk des Künstlerduos Römer und Römer umfasst Fotografie, Mischtechniken, Malerei, digitale Kunst und Performance, wobei die Arbeiten oft historische oder politische Bezüge aufweisen. Die Kuss-Performance stellt eine neue Auflage der „Deutsch-Russischen Knutschperformance“ dar, die die gebürtige Moskauerin und der gebürtige Aachener 2003/2004 an verschiedenen Orten wie dem Bunker am Alexanderplatz oder der Kunsthalle Baden-Baden veranstalteten. Römer und Römer sind in der Ausstellung „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“ neben der „Knutschperformance“ noch mit drei weiteren Werken vertreten.

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